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Sollte man Fellsattel mit oder ohne Wirbelsäulenfreiheit kaufen

Ein durchschnittlicher Sattel mit Baum hat eine Auflagefläche von ca. 500 cm². Auf diese Fläche verteilt sich der Druck eines ca 75 kg schweren Reiters im Stehen und in der Bewegung. Der Druck, der durch das Gewicht des Reiters entsteht, erhöht sich in der Bewegung, weil die Auflagefläche in der Bewegung kleiner wird.

 

Fellsattel ohne Wirbelsäulenfreiheit.

fellsattelFür “dicke” Pferde sind Fellsättel ohne Wirbelsäulenfreiheit gut zu gebrauchen. Zum Beispiel Kaltblüter oder Haflinger vom alten Schlag. Sie sind in der Rückenpartie gut “gepolstert” und können nicht nur mit einem Fellsattel ohne Wirbelsäulenfreiheit gut geritten werden, sondern auch gänzlich ohne Sattel.

 

Fellsattel mit Wirbelsäulenfreiheit.

Bei Pferden mit einer deutlich sichtbaren Wirbelsäule sollte immer, auch bei einem Fellsattel, auf eine gute Wirbelsäulenfreiheit geachtet werden. Diese Pferde haben oft zu wenig ausgebildete Rückenmuskulatur. Das gleich gilt bei Pferden mit empfindlichen Rücken und hohen Widerrist.

 

Die Druckverteilung beim Fellsattel.

Der Sattel passt sich dem Rücken des Pferdes gut an. Der Druck entsteht überwiegend durch das Reitergewicht und nicht über den gesamten Sattel. Durch die zusätzliche Wirbelsäulenfreiheit des Sattelels wird dieser Druck, je nach dem Können des Reiters, vermehrt oder verringert. Ein Reiter, der wie ein nasser Sack auf dem Rücken plumpst, tut dem Pferderücken nicht gut.